Träschs nachträglicher Dank an den VfB Stuttgart PDF Drucken E-Mail

Langfristige Perspektive bei Wolfsburg

Träschs nachträglicher Dank an den VfB Stuttgart

Trotz des verhaltenen Bundesligastarts hat Nationalspieler Christian Träsch seinen Wechsel vom VfB Stuttgart zum VfL Wolfsburg nicht bereut. Er sei nicht dem Lockruf des Geldes verfallen, sondern habe langfristige Perspektiven mit dem Wechsel verbunden. Außerdem sei es stets sein Wunsch gewesen, unter Felix Magath zu trainieren. Dennoch habe er dem VfB viel zu verdanken, wie er in einem Interview mit einer Stuttgarter Tageszeitung bekräftigte.


„Beim VfB bin ich zum Bundesligaspieler geworden. Der VfB bleibt immer etwas Besonderes für mich“ wird er zitiert. Auch die unterschiedlichen Vorstellungen von Spieler und Trainer seien am Ende für den Transfer ausschlaggebend gewesen: „Beim VfB hatten Trainer Bruno Labbadia und Manager Fredi Bobic mit mir auf der rechten Abwehrseite geplant, aber ich sehe mich eher im zentralen Mittelfeld.“


In Wolfsburg trägt er als Kapitän nun mehr Verantwortung, der er sich auch stellt. Nach der 0:3-Niederlage gegen Freiburg prangerte er offen den mangelnden Teamgeist an: „Das musste ich einfach ansprechen. Es ist klar, dass wir als neu zusammengestellte Mannschaft noch nicht funktionieren können. Aber ich habe es ja vergangene Saison beim VfB erlebt: Als jeder für den anderen gelaufen ist, sind die Punkte gekommen.“

Quelle:http://vfb1.de/vfb-stuttgart/news/newsview/sj/2011/09/03/news/traeschs-nachtraeglicher-dank-an-den-vfb-stuttgart/